Jede Pflanze benötigt Licht und Wasser aber auch das richtige Klima, um gedeihen zu können. Empfindliche Pflanzen oder Stecklinge sollten deshalb im Idealfall in einem Gewächshaus angesiedelt werden, da dort die entsprechenden Klimabedingungen erfüllt werden können. Wärehnd man bei der Anzucht noch problemlos mit einem Zimmergewächshaus arbeiten kann, sollte man die Klimasteuerung innerhalb eines großen Gewächshauses nicht vernachlässigen und den Pflanzen durch regelmäßiges Lüften immer wieder frische Luft zuführen. Tatsächlich kann zu stickige Luft - genau wie zu viel Wasser - innerhalb eines solchen Gewächshauses dazu führen, dass die Pflanzen zu schimmeln beginnen. Falls es nicht möglich ist, das Klima innerhalb des Gewächshauses durch Öffnen der Fenster zu regeln, kann man entsprechende Klimacontroller einsetzen, welche für eine geregelte Zu- und Abluft sorgen. Doch auch so genannte Klimacomputer kombiniert mit Wetterstationen und Sensoren können dazu beitragen, dass die Pflanzen in
einem angenehmen Klima aufwachsen.

Neben der regelmäßigen Lüftung ist allerdings gerade in den häufig noch kühlen Frühlingsmonaten eine künstliche Wärmequelle von Nöten, da die Pflanzen sonst erfrieren können. Es sind bereits zahlreiche Gerätschaften auf dem Markt, die dazu beitragen, das Klima innerhalb des Gewächshauses entsprechend zu erhöhen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, Heizkörper innerhalb des Gewächshauses aufzustellen, ebenso wie man Heizmatten und Wärmeschläuche in einem kühlen Gewächshaus ausbreiten kann. Wer auf all diese technischen Geräte verzichten möchte, der kann genauso wärmenden Pferdemist oder Laub inner- bzw. außerhalb des Gewächshauses verteilen.